Wechselseitige
eucharistische Gastfreundschaft
Jesus war weder evangelisch noch katholisch. Die eucharistische Gastfreundschaft
kann ein Zeichen von Gemeinsamkeit im Glauben an Jesus Christus setzen. Würdig
und unvoreingenommen gegenüber der jeweiligen anderen Konfession können wir
(Ehepaar - katholisch/evangelisch) daran keinen Anstoß nehmen, sondern freuen
uns auf eine solche gemeinsame Begegnung mit dem Herrn, so wie er auch alltäglich
bei uns ist - in Familie, Beruf und Freizeit . Wir hoffen der Kirchentag trägt
dazu bei, dass der unvoreingenommene Umgang mit den christlichen Konfessionen
immer mehr zum Alltag wird, bei dem letztendlich Jesus in den Mittelpunkt rückt
und nicht die theologischen, in der Regel doch sehr theoretischen Streitigkeiten
der Amtskirchen.
Hubert Segin, Paderborn im Mai 2003